Junge Menschen sind Freie Demokraten

Wer politisch etwas verändern will, muss sich am öffentlichen Diskurs beteiligen und an Wahlen teilnehmen. Wer den entscheidenden Unterschied in einer Demokratie machen will, muss Mitglied einer politischen Partei werden. Die Jungen Liberalen sind Verfechter starker Parteien.

Für die Jungen Liberalen Sachsen-Anhalt ist klar, Jugendliche und junge Erwachsene wollen Politik und Zeitgeschehen mitgestalten.

Auch die Freien Demokraten müssen sich den gesellschaftlichen Aufgabe stellen und auf die Lebenswirklichkeit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen eingehen. Ein Mitgliedsbeitrag von 8 Euro im Monat geht jedoch an der Lebenswirklichkeit vieler jugendlicher und jungen Erwachsenen vorbei und verhindert die Partizipation dieser jungen Menschen bei den Freien Demokraten.

Junge Menschen haben meistens kein oder ein sehr geringes eigenes Einkommen. Mit der erhöhten Belastung durch den Mitgliedsbeitrag werden viele liberal denkende junge Menschen davon abgehalten, Mitglied der Freien Demokraten zu werden. Im Meinungsbildungsprozess fehlt damit ein wichtiger Teil der Gesellschaft.

Deswegen ist die Beitragsordnung der Freien Demokraten ist dahingehend zu ändern, dass Mitglieder der Jungen Liberalen die Möglichkeit haben, einen ermäßigten Beitrag von 3 Euro pro Monat zu zahlen. Dieser wird zu 5 teilen zwischen Orts-,Kreis-,Bezirks- Landes-, und Bundesverband geteilt. Sollte es keinen Ortsverband geben, erhält der Kreisverband den Anteil des Ortsverbands. Sollte es keinen Kreisverband geben, erhält der Landesverband den Anteil des Bezirksverbands.

  • 0,50€ Ortsverband
  • 0,50€ Kreisverband
  • 0,50€ Bezirksverband
  • 0,50€ Landesverband
  • 1,00€ Bundesverband

Kein junger liberal denkender Mensch sollte aufgrund seines Geldbeutels ausgeschlossen werden.

Geltung des Jugendstrafrechts NICHT ausdehnen / Innovative Erziehungsmodelle berücksichtigen 

Für die Jungen Liberalen Sachsen – Anhalt stellt das Jugendstrafrecht ein sinnvolles Instrument der Strafverfolgung dar. Die Priorität des Erziehungsansatzes gegenüber dem der Strafverfolgung ist für die positive Gestaltung des Lebensweges der überwiegend Jugendlichen Delinquenten von höchster Bedeutung.

Jedoch ist es für die Jungen Liberalen auch richtig und wichtig das Jungendstrafrecht an die realen Gegebenheiten anzupassen. So muss die Möglichkeit geschaffen werden, kriminellen Karrieren möglichst frühzeitig einen Riegel vor zu schieben und den Jungendlichen zukunftsreichere Perspektiven zu eröffnen. Hierbei bedarf es intelligenter pädagogischer Konzepte und keiner Mentalität des Wegsperrens! Daher sprechen sich die Jungen klar gegen die Herabsetzung des Jugendstrafalters auf 12 Jahre aus.

Möglichkeit der Anwendung des Jugendstrafrechts bis zu einem Alter von 21 Jahren muss daher erhalten bleiben. Darüber hinaus wird die Landesregierung aufgefordert erprobte, innovative Neuerungen, wie etwa die Schülergerichte („Teen Courts“), Sachsen – Anhalt weit einzuführen.