Maximilian Gludau

liebe JuLis,

mein Name ist Maximilian Gludau, ich bin 21 Jahre alt und studiere im 5. Semester Jura an der MLU Halle-Wittenberg. Mit diesem Schreiben bewerbe ich mich um die Spitzenkandidatur der Jungen Liberalen Sachsen-Anhalt zur Landtagswahl 2021. Zu den Jungen Liberalen bin ich 2012 an meinem 14. Geburtstag gestoßen. Der Grund dafür war ein Weihnachtsgeschenk, das Buch „Kanzler lieben Gummistiefel“ von Marietta Slomka. Jede Partei ist vorgestellt worden und ihre Generalsekretäre sollten in einem Satz beschreiben, welche Politik sie verfolgt. Bei der FDP wurde Dirk Niebel mit folgendem Satz zitiert: „Für uns steht Freiheit vor Gleichheit und Privat vor Staat.“. Dieser Satz sprach mir schon damals als überzeugter Individualist und Freidenker aus dem Herzen und so bin ich Mitglied der JuLis Sachsen-Anhalt geworden. Nach der Bundestagswahl 2013 und dem gemeinsamen Wahlkampf mit unserem damaligen Direktkandidaten beschloss ich mich, gerade nach diesem Ergebnis, im Landesvorstand der JuLis zu engagieren. Unter unserer damaligen Landesvorsitzenden Yana Mark bin ich als Beisitzer für Organisation und Mitgliederverwaltung tätig gewesen. Im Oktober 2014 trat ich dann den Freien Demokraten bei und bin 2017 erstmalig zum stellvertretenden Kreisvorsitzenden der FDP Burgenlandkreis und als JuLi-Vertreter in den Landesvorstand der FDP Sachsen-Anhalt gewählt worden. Beide Ämter übe ich bis heute aus und bin seit Januar 2019 erneut als Beisitzer im Landesvorstand der JuLis Sachsen-Anhalt aktiv. Zur Kreistagswahl 2019 kandidierte ich als Spitzenkandidat im Wahlbereich Weißenfels, erreichte 720 Stimmen und verfehlte den Einzug nur knapp mit einem Abstand von 110 Stimmen. Nach der Kreistagswahl wurde ich zum sachkundigen Einwohner im Bau- und Umweltausschuss berufen.


Die Landtagswahl 2021 ist für unser Bundesland von überragender Bedeutung. Die derzeitige Kenia-Koalition ist beinahe täglich ihrem Ende nahe. Es wird über Personalfragen diskutiert, gestritten und nach außen gibt dies alles ein katastrophales Bild von unserem Bundesland ab. Wenn, wie gerade geschehen, eine Regierung fast an der Nachbesetzung einer Staatssekretärsstelle zerbricht, ist dies ein deutliches Zeichen dafür, dass die Koalition sich mehr mit ihrem Innenleben und Personalstreitigkeiten beschäftigt als mit der Gestaltung unseres Bundeslandes. Die FDP wird, wenn wir gemeinsam als Team kämpfen, 2021 mit Sicherheit in den Landtag von Sachsen-Anhalt einziehen. Davon bin ich überzeugt! Einen hohen Stellenwert haben zwei Faktoren: die regionale und altersmäßige Ausgewogenheit der neuen Landtagsfraktion. Die Verjüngung der Landtagsfraktion kann jeder der Kandidaten gewährleisten. Als gebürtiger und immer noch wohnhafter Burgenländer kann ich jedoch auch die regionale Ausgewogenheit garantieren. Ich stehe für den Süden unseres Bundeslandes und gerade diese Region wird in der nächsten Legislaturperiode des Landtages durch den Strukturwandel eine bedeutende Rolle in der Landespolitik einnehmen. Wir dürfen diese Region nicht der CDU und der AfD überlassen, sondern hier müssen FDP-Abgeordnete eine Stimme bekommen, um eine Zukunftsvision zu formulieren. Die regionale Ausgewogenheit ist ebenfalls für die inhaltliche Arbeit der Landtagsfraktion wichtig. Durch meine Verwurzelung im Burgenlandkreis stehe ich auch für den ländlichen Raum. Unser Sachsen-Anhalt besteht nicht nur aus den drei größeren Städten mit ihren Problemen, sondern genauso bedeutend sind die ländlich geprägten Landkreise. Durch meine Herkunft werde ich mich diesen Problemen besonders annehmen.
Ich freue mich auf die gemeinsame Zeit der Auswahl und des bevorstehenden Wahlkampfes mit Euch!

Euer
Maximilian Gludau

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